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Quelle: Annette Wohlfeil

Was tun, wenn...

... mein Kind konfirmiert werden möchte?

Nur wenn Du hingehst, kannst Du herausfinden, was diese Zeit Dir geben kann...

Welche Voraussetzungen gibt es?
Konfirmiert werden kann, wer bis spätestens am 30. Juni des Konfirmationsjahres das 14. Lebensjahr vollendet hat.

Die Konfirmandenzeit ist ein Angebot Deiner/Ihrer Kirchengemeinde. Sie dauert ein Jahr, beginnt mit der Anmeldung kurz nach Pfingsten und endet mit der Konfirmation im darauffolgenden Jahr.
Die Teilnahme am Konfirmandenkurs setzt grundsätzlich die Teilnahme am evangelischen Religionsunterricht voraus. Im Konfirmandenunterricht wird Bezug genommen auf Kenntnisse und Einsichten aus dem Religionsunterricht.
Rechtzeitig vor der Anmeldung erhalten evangelisch getaufte Jugendliche und auch nicht getaufte Jugendliche evangelischer Eltern von uns eine Einladung zur Anmeldung.
Für die Anmeldung brauchen wir die Geburtsurkunde und wenn in einer anderen Gemeinde getauft, auch die Taufurkunde.
Wer sich noch nicht sicher ist, ob er/sie konfirmiert werden will kann zunächst auch zum Schnuppern und Ausprobieren kommen.
Die Teilnahme am Konfirmandenkurs ist freiwillig und kostenfrei. Allerdings verlangen wir für den Konfi-Ordner und weitere Arbeitsmaterialien einen Unkostenbeitrag. 

Welche Pflichten sind mit der Teilnahme am Konfirmandenkurs verbunden?
Wer am Konfirmandenkurs teilnimmt und konfirmiert werden möchte, verpflichtet sich gleichzeit

- regelmäßig am Konfirmadenunterricht teilzunehmen
- regelmäßige am Gottesdienst teilzunehmen
- kleinere Dienste im Gemeindeleben zu übernehmen, wie z.B. vor dem Gottesdienst Gesangbücher auszuteilen, beim Kirchenkaffee beim Geschirrspülen zu helfen, etc.

Vorstellungsgottesdienst und Abschlussgottesdienst
Zu Beginn der Konfirmandenzeit stellen sich die Konfirmanden in einem Gottesdienst der Gemeinde vor. Am Sonntag vor der Konfirmation findet der Konfirmandenabschlussgottesdienst statt. Dieser wird im Unterricht mit den Jugendlichen vorbereitet und nimmt Themen des Konfirmandenunterrichtes auf.
Die Jugendlichen geben mit diesem Gottesdienst Einblick in Erkenntnis und Erfahrungen, die sie im Laufe dieser Zeit gewonnen haben.

Und die Eltern und Familien?
Wünschenswert wäre, wenn auch Eltern und Geschwister die Konfirmandinnen und Konfirmanden bei den Gottesdienstbesuchen begleiten, oder zumindest hin und wieder begleiten würden. Als eine Selbstverständlichkeit setzten wir dies sowohl beim Vorstellungsgottesdienst, als auch beim Konfirmandenabschlussgottesdienst voraus.

Der Konfirmationsgottesdienst
schließt die Konfirmandenzeit feierlich ab. In diesem Gottesdienst werden die Jugendlichen an ihre Taufe erinnert oder getauft.
Die Gemeinde bittet für sie um den Geist und seine guten Gaben. Was sie für die Jugendlichen erbittet, wird diesen in der Segnung unter Handauflegung zugesprochen. Sie erhalten als Konfirmationsspruch ein Bibelwort, das sie auf ihrem Lebensweg begleiten will. Die Jugendlichen werden eingeladen, weiterhin in und mit der Gemeinde zu leben, an ihrem Glauben und an ihren Aufgaben in dieser Welt teilzuhaben.
Der Konfirmationsgottesdienst ist für die ganze Gemeinde in besonderer Weise Erinnerung und Vergegenwärtigung der Taufe. Er gibt Anlass, sich auf den tragenden Grund des Christseins und ihrer Gemeinschaft zu besinnen. Dies findet seinen Ausdruck auch in der gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls im Konfirmationsgottesdienst.


 

Wichtige thematische Aspekte, die zur Konfirmation gehören, sind:


Der Bezug zur Taufe:
Jugendliche, die als Kleinkinder getauft wurden, sollen an ihre Taufe erinnert werden und sagen können, was sie ihnen bedeutet.

Der Bezug zum Abendmahl:  Jugendliche  sollen das Abendmahl verstehen lernen und eigenverantwortlich daran teilnehmen.

Der Gemeindebezug: Die Konfirmanden lernen sich als Mitglieder ihrer Ortsgemeinde wahrzunehmen und gleichzeitig als Teil der ganzen Christenheit.

Der Bezug zum Glaubensbekenntnis: Die Jugendlichen erfahren, wie ihr eigener Glaube in Verbindung steht mit dem, was Menschen in der Gemeinschaft des Glaubens vor ihnen, geglaubt, gehofft und verwirklicht haben.

Der Bezug zum Unterricht: Jugendliche kommen ins Gespräch über wichtige Glaubensthemen und nehmen sich als Gruppe wahr. 

Der Bezug zur eigenen Entscheidung: Jugendliche entdecken ihre eigene Entscheidungsfähigkeit in Fragen ihres Glaubens. 

Der Bezug zur eigenen Lebensgeschichte:  Die Konfirmanden empfangen Gottes Segen in einem besonders wichtigen Abschnitt ihres Lebens.

 
Konfirmation
Weiter Infos zum Thema Konfirmation finden Sie auf unserer landeskirchlichen Hompage ekiba.de.
 
Speziell für Jugendliche gibt es Infos zum Thema "Konfirmantion" auf diesen Seiten der landeskirhclichen Homepage