Home  |  Impressum  |  Datenschutz  |  Sitemap
Quelle: Annette Wohlfeil

Seelsorge

Seelsorge ist Hilfe zum Leben und zum Glauben

 
Quelle: Jürgen Wohlfeil

Die Seelsorge gehört zu den zentralen Aufgaben von Pfarrerinnen und Pfarrer. Sie sind für die Seelsorge ausgebildet durch ihre Ordination an das Beichtgeheimnis gebunden. Das garantiert absolute Vertraulichkeit.

Zugleich ist Seelsorge aber auch Aufgabe der ganzen Kirchengemeinde. Sie kann also auch von ausgebildeten ehrenamtlich Mitarbeitenden übernommen werden.

Seelsorge findet spontan - ein Gespräch zwischen Tür und Angel, bei einem (Geburtstags-) Besuch, in einer Gemeindegruppe - oder verabredet statt.
Auch Anlässe wie Taufe, Trauung oder Beerdigungen können der Ausgangspunkt für seelsorgliche Gespräche sein. Häufig kann über die Seelsorge auch der Kontakt zu anderen Hilfsangeboten hergestellt werden.

Wenn Sie sich also etwas von der Seele reden wollen, Unterstützung in Glaubens- und Lebensfragen, in Krisen oder Konflikten brauchen, wenn sie an Lebensangst leiden, krank sind, im Sterben liegen oder trauern, finden Sie in Ihrem Gemeindepfarrer bzw. Ihrer Gemeindepfarrerin jemanden, der Ihnen zuhört und Sie seelsorgerlich begleitet.

Seelsorge geschieht streng vertraulich
Seelsorgerinnen und Seelsorger arbeiten vertraulich und unterliegen einer besonderen Pflicht zur Verschwiegenheit.
Am besten vereinbaren Sie dazu einen Gesprächstermin mit Ihrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer.

Wer Seelsorge ausübt, steht in unserem Land auch unter einem besonderen Schutz; nicht nur Pfarrer/Pfarrerinnen und Therapeuten/Therapeutinnen, sondern alle, die im Auftrag der Gemeinde Seelsorge üben. Sie haben ein Aussageverweigerungsrecht, d.h. sie können sich z.B. vor Gericht darauf berufen, dass sie etwas aufgrund der seelsorgerlichen Situation erfahren haben und müssen deshalb darüber nicht aussagen. Die Situation der Gemeinde ist sogar noch strenger. Hier besteht nicht nur ein Aussageverweigerungsrecht, sondern sogar eine Schweigepflicht. Wer seelsorgerlich etwas erfährt, muss darüber schweigen. Das gilt selbst im Fall einer möglichen Straftat. Das seelsorgerliche Vertrauen muss erhalten bleiben. Nur der Betroffene kann von dieser Schweigepflicht befreien.

Sie würden aber lieber erst mal anonym mit jemandem reden.
Sie haben Hemmungen, sich direkt an ihrem Pfrarrer/ihrer Pfarrerin zu wenden, dann können Sie sich auch an die Telefonseelsorge oder an die Internetseelsorge unserer Landeskirche wenden.

Auch Kinder und Jugendliche finden bei der Internetseelsorge Ansprechpartner, oder können sich an das Sorgnetelefon für Kinder und Jugendliche wenden.

 

 
Die Netseelsorge
ist ein niederschwelliges kirchliches Seelsorgeangebot. Sie wendet sich an Menschen in Lebens- und Krisensituationen und möchte weltweit verlässlich seelsorglich erreichbar sein. Die Internetseelsorge der Landeskirche ist ein stabiler Rettungsring in Krisensituationen.
Die Telefonseelsorge
versucht Menschen in Notsituationen seelsorglich nahe zu sein. Dafür wurde ein Bereitschaftsdienst rund um die Uhr und ein flächendeckendes Netz geschaffen.
Die 6 Telefonseelsorgestellen in der Evangelischen Landeskirche Baden und in der Erzdiözese Freiburg sind ein ökumenisches Angebot der Kirchen für Menschen in existenziellen Krisen und persönlichen wie sozialen Belastungssituationen.
Das Sorgentelefon für Kinder & Jugendliche

ist ein telefonisches Gesprächs- und Beratungsangebot für Euch, für Kinder und Jugendliche jeden Alters.
Das Leben kann manchmal ganz schön schwierig sein. Da gibt es mal Ärger mit der Freundin oder dem besten Freund, die Schule macht Stress, die Eltern nerven oder Du willst Dir einfach mal Deinen Ärger „von der Seele" reden oder über Deine Traurigkeit sprechen.